5. SUMP-Netzwerktreffen: Maßnahmenplanung und Umsetzung
Am 11. Februar 2026 fand im Stadtschloss Fulda das 5. SUMP-Netzwerktreffen statt. Das Fachzentrum Nachhaltige Mobilitätsplanung Hessen lud hierzu kommunale Mitarbeitende aus Städten, Gemeinden und Landkreisen ein, um gemeinsam auf das Thema Maßnahmenplanung und Umsetzung in der integrierten Mobilitätsplanung zu blicken.
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Nach einem Grußwort von Stadtbaurat Daniel Schreiner (Stadt Fulda) zeigte Owen Dieleman, Geschäftsführer von ZIV (Zentrum für integrierte Verkehrssysteme), wie Maßnahmen im Prozess der Erstellung eines nachhaltigen integrierten Mobilitätsplans (SUMP) sinnvoll entwickelt werden können. In einem anschließenden Workshop erarbeiteten die Teilnehmenden eigene Maßnahmensteckbriefe – mit besonderem Blick darauf, welche Projekte sich gut für den Start in die Umsetzungsphase eignen. Dabei wurden sowohl Chancen als auch typische Herausforderungen bei der Umsetzung von möglichen Maßnahmen diskutiert.
Praxisnah berichtete Natalie Schneider von der Stadt Kassel über Herausforderungen der Umsetzung von 332 Maßnahmen, die der Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Kassel hervorbrachte und welche Schlüsse für die Fortschreibung zu einem SUMP gezogen wurden. Beim Praxistalk tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter aus hessischen Kommunen über bewährte Strategien in der Maßnahmenplanung und -umsetzung aus. Ein zentrales Fazit: Die klare Formulierung und Priorisierung von Schlüsselmaßnahmen ist entscheidend, um einen SUMP wirksam in die Realität zu überführen. Abschließend stellte Simone Reibert von der Stadt Frankfurt am Main ein Dashboard zur Koordination der Umsetzung von Maßnahmen vor.
Weitere Hilfestellungen bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen:
- Die Maßnahmen sollten auf die Ziele des integrierten Mobilitätsplans einzahlen.
- Die ausgewählten Maßnahmen sollten priorisiert umgesetzt werden.
- Gute Startmaßnahmen zeichnen sich durch einfache Realisierbarkeit, hohe Wirksamkeit sowie Akzeptanz in Öffentlichkeit und Politik aus.
- Alle Beteiligten des Planungsprozesses sollten auch in der Umsetzungsphase mitgenommen werden. Insbesondere die Kommunikation mit der Bevölkerung ist bei der Maßnahmenumsetzung wichtig.
- Monitoring und Evaluation helfen, Fortschritte zu überprüfen und Hemmnisse frühzeitig zu erkennen.
- Zur Koordination von Maßnahmen kann ein digitales Dashboard hilfreich sein.
Save-the-date: Das 6. Netzwerktreffen findet am 01.09.2026 in Frankfurt am Main statt.
Präsentationen
Impressionen
© Sandra Bardt



































